 | Titel der Ausbildung Coach mit ibo-Zertifikat - systemische Coaching-Ausbildung |
 | Ausbildungsart
Präsenzausbildung (Gruppe) |
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Ausbildungsleitung
Michael Berger, Dipl.-Psych., Systemischer Coach und Organisationsberater; plus ein weiterer Ausbilder (Teamteaching):
Dr. Jutta Chalupsky, Dipl. Päd., Supervisorin und Organisationsberaterin,
Frank Hartmann, Sozialwissenschaftler und Lehrer für Rhythmus-Atem-Bewegung,
Karl Pfetzing, Soziologe, Kommunikationsberater und Klärungshelfer |
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Ausbildungsort
D-61231 Bad Nauheim
Weitere Info:
35037 Marburg
35435 Wettenberg
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Ausbildungsinhalte
Das Ausbildungs-Konzept beruht auf dem systemisch-konstruktivistischen Ansatz und gliedert sich in drei Phasen:
• Erlernen der Methoden und Techniken durch intensive praktische Übungen sowie der theoretischen Grundlagen (Coaching-Modell)
• biografische Selbstreflexion (Selbsterfahrung)
• Durchführung und Supervision eines eigenen Coachings (echter Fall / Probe-Klient).
Als Kandidat durchlaufen Sie einen Lernprozess, den auch Ihre Klienten durchlaufen. Sie befassen sich mit der Reflexion und Veränderung Ihrer Sicht- und Handlungsweisen. Diese Fähigkeiten zu erwerben erfordert einen mehrstufigen Lernprozess.
1. Lernzyklus (Bausteine 1 und 2):
• Rolle des Coaches und Berater-Haltungen
• Vorgehensschritte im Coaching
• Auftragsklärung
• Zielformulierung und Hypothesenbildung
• systemische Tools und Techniken (inkl. Interventionen)
• Beziehungsmuster und Lernebenen
• Reflexion des bisherigen Lernprozesses.
Die Coach-/Klient-Rollen werden anhand eigener Beispiele eingeübt.
Biografische Selbstreflexion:
Die biographische Selbstreflexion (Baustein 2 bis 3) dient zum Sichtbarmachen eigener Handlungs- und Erklärungsmuster und damit deren Neubewertung. Dazu werden u.a. durch analoge techniken (Symbole, Grafiken, Fotografien, etc.) Daten generiert und analysiert. Anhand dieser Reflexion und Rekonstruktion wird die Bedeutung eigener Muster für die zwischenmenschliche Beziehungsgestaltung deutlich. In der Rolle als Coach dienen sie zur Reduzierung von Resonanzphänomen, d.h. der Wiederholung bisheriger Beziehungsmuster, Handlungsweisen und Bewertungen in neuen Situationen.
2. Lernzyklus (Bausteine 3 bis 4):
Ein eigener Coaching-Fall jedes Teilnehmers - der ton- bzw. video-dokumentiert ist - wird im Rahmen einer kollegialen Supervision vom Ausbildungskandidaten präsentiert und gemeinsam analysiert.
Im Vordergrund steht die Reflexion der Vorgehensweise und
der dabei stattgefundenen Selbstbeobachtung des Kandidaten. Sowohl die Prozesssteuerung als auch die bis dahin angewendeten Methoden und Techniken sind Gegenstand der Supervision.
Aktivitäten zwischen den Bausteinen:
Zwischen den Bausteinen bearbeiten die Teilnehmer eigene
Fragestellungen bzw. Lernziele, bereiten sich auf eigene Coaching-
Fälle vor und führen diese durch. In Lerngruppen findet kollegiale
Supervision statt, die als Begleitung und Transfer für die eigenständige Coaching-Arbeit dient. Aufgabenstellungen zur Vor- und Nachbereitung der Bausteine werden ergänzend bearbeitet. In der Zeit zwischen den Seminaren steht den Teilnehmern für die Kommunikation untereinander eine Internet-Plattform zur Verfügung
(www.netcampus.ibo.de). |
 | Besonderheiten Für die Erlangung des Zertifikats wird die Präsentation der o.g. Aufgaben bzw. kollegiale Supervision des eigenen Coaching-Falls vorausgesetzt. Teilnehmer, die dies nicht erbringen und ansonsten am Kurs teilnehmen, erhalten lediglich eine Teilnahmebescheinigung. |
Alle Angaben ohne Gewähr, Rechtsweg ausgeschlossen, Irrtümer vorbehalten.
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